Eine Gemeinschaftsinitiative von:
  • Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
  • Bertelsmann Stiftung
  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Gerda Henkel Stiftung
  • Körber Stiftung
  • Robert Bosch Stiftung
  • Schöpflin Stiftung
  • Stiftung Mercator

Geförderte Projekte

Demokratie lebt vom Mitmachen. Die Projekte des Förderfonds Demokratie unterstützen Menschen in ganz Deutschland dabei, demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.

Folgende Projekte sind in der ersten Runde gefördert worden. Die Reihenfolge der Darstellung ist zufällig.

Jugendvertretung auf Landesebene in Hessen

Die Hessische Union zur Stärkung von Kinder- und Jugendinteressen (HUSKJ) möchte die Kinder- und Jugendbeteiligung im Bundesland Hessen verbessern. Zu diesem Zweck soll eine Jugendvertretung auf Landesebene geschaffen werden, welche die Neugründungen von Kinder- und Jugendbeteiligungsformaten (z.B. Kinderparlamente) in den Kommunen des Landes fördert. Hessische Städte ohne Jugendbeteiligungsformate werden bei der Konzeption und Implementierung passender Partizipationsmodelle unterstützt.
www.huskj.de

Demokratie stark

Der Jugendbeirat Sassnitz e.V. ist ein selbstorganisierter Verein, in dem sich 60 jugendliche Mitglieder (zwischen 12-25 Jahren) für die Interessen junger Menschen in der Region Sassnitz/Rügen ehrenamtlich engagieren, besonders in den Arbeitsbereichen Umwelt und Natur, Gesundheit, Integration.
www.jugendbeirat-sassnitz.de

Zukunftsrat Lüneburg

In der Stadt Lüneburg hat sich aus der Bürgerschaft ein Zukunftsrat gegründet, der mit seiner Arbeit das gewählte Stadtparlament ergänzt und unterstützen will. Der basisdemokratisch organisierte Zukunftsrat will Impulse in verschiedenen lokalen Handlungsfeldern geben (Klima, Umwelt, Ernährung, Bürgerbeteiligung, Mobilität) und die Menschen in Lüneburg in seine Arbeit einbeziehen.
zukunftsrat-lueneburg.de

Schulfilm Woche 2020: Radikalisierung, Extremismus und Rassismus

Im März 2020 findet im Neckar-Odenwald-Kreis eine Schulfilmwoche statt, die sich unter dem Motto »Herz statt Hetze« mit Radikalisierung, Extremismus und Rassismus auseinandersetzt. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen sowie an engagierte Jugendliche aus Vereinen und Jugendhäusern der Region. Es wird der Film Hassjünger gezeigt, der die Lebenswege eines ehemaligen Salafisten und eines ehemaligen Neonazis nachzeichnet. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit Regisseur Max Damm und mit Dominic Schmitz statt, dem im Film porträtierten Ex-Salafisten. Ein Rahmenprogramm mit Workshops zum Thema Alltagsrassismus/Hatespeech in Zusammenarbeit mit der Caritas ergänzt die Schulfilmwoche.
herzstatthetze-nok.de/

Zukunftswerkstatt Schorndorf

Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben? Im Rahmen einer einmonatigen Zukunftswerkstatt werden im Sommer 2020 in Schorndorf Zukunftsfragen in Bezug auf gesellschaftliches Zusammenleben, Demokratie, Integration, Inklusion, Globalisierung und Konsum diskutiert und Handlungsmöglichkeiten (vor Ort) entworfen. Um möglichst viele Zielgruppen anzusprechen werden unterschiedlichste Veranstaltungsformate (z.B. Workshops, Konzerte, Film, Poetry Slam) angeboten. Das Dialog-Format verknüpft generationenübergreifend verschiedene Akteure der Stadtgesellschaft (Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Einwohner/innen). Die Teilnehmer/innen gestalten das Programm und die Formate mit.
jugendarbeit-rm.de/

Meine Meinung! Deine Meinung! Politische Bildung mit Grundschüler/innen

Im Projekt des Schlaglicht e.V. werden u.a. neue Ansätze von Rechtsextremismusprävention mit dem unterrepräsentierten Feld der politischen Bildungsarbeit mit Kindern verknüpft. Wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit ist die Befähigung von Kindern, Handlungsoptionen in schulischen und gesellschaftlichen Kontexten zu entwickeln und zu erweitern. An insgesamt vier Projekttagen tauschen sich Kinder einer Grundschule im Alter von 9-12 Jahren im ländlichen Brandenburger Raum über ihre Perspektiven und Meinungen zu gesellschaftlichen Fragen aus und drehen kurze Filme zu einem selbstgewählten Schwerpunktthema. Die Filme werden anderen Klassen ebenso wie Politiker/innen und lokalen Vereinen präsentiert. Über die filmische Auseinandersetzung soll ein Dialog zwischen den Beteiligten zu den angesprochenen Themen angeregt werden.
schlaglicht-ev.de/

Familie Jesuran - Ein Comic gegen das Vergessen

Jugendliche aus dem Nürnberger Stadtteil Gostenhof haben die Geschichte eines lokalen Wohnhauses und seiner Bewohner/innen recherchiert. Ursprüngliche Eigentümerin des Hauses war eine jüdische Familie, die von den Nationalsozialisten verfolgt und zum Verkauf des Hauses gedrängt wurde. Ein Teil der Familie konnte nach Belgien fliehen und engagierte sich im Widerstand gegen Hitler, ein Sohn wurde in Auschwitz ermordet. Die Geschichte der Familie Jesuran wird von den Jugendlichen in einem »Comic gegen das Vergessen« künstlerisch aufgearbeitet. Ziel ist es, Erinnerungsarbeit durch ein jugendgerechtes Format zu leisten.
nordkurve.info

KINDERSTADT 2020 »Unsere Stadt – Nasze miasto«

Die binational (deutsch-polnisch) ausgerichtete Kinderstadt ist ein pädagogisch betreutes Großspielprojekt zur Partizipation von Kindern. Im Rahmen der Kinderstadt und ihren vielfältigen (Mitmach-)Angeboten und Formaten erleben und gestalten die teilnehmenden Kinder demokratische Prozesse (Gemeinderat, Wahlen, Demokratie) und erhalten Einblick in wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge von Stadt, Land und Kommune.
nmus.de

Flüchtling Magazin für multikultuellen Austausch

Das Projekt wurde im Jahr 2017 durch einen syrischen Journalisten gegründet. Er ist Chefredakteur des Magazins, der durch eine zumeist ehrenamtliche Redaktion, darunter zahlreiche Geflüchtete, unterstützt wird. Das Magazin erscheint überwiegend online, regelmäßige kostenlose Printausgaben ergänzen das Angebot. Das Magazin versteht sich als Brücke zwischen den Kulturen und als (stadtweite) Dialog-Plattform. Zielgruppen sind Geflüchtete und Deutsche, die sich mit den Themen Flucht, Integration, Demokratie und Toleranz in Deutschland auseinandersetzen wollen.
fluechtling-magazin.de/

Kinderkonferenz im 'Hafen 17' in Kassel

Das Projekt der Diakonie möchte in einem Kassel-Unterneustadt, einem Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf, eine durchgängige Kinderkonferenz im Rahmen eines bestehenden Kinder- und Jugendtreffs (Hafen 17) installieren. An der Kinderkonferenz sind die Kinder des Stadtteils bzw. alle Kinder im Grundschulalter (6-11 Jahre) beteiligt. Sie sollen die Kinderkonferenz nutzen, um ihre Themen, Ideen und Wünsche für den Stadtteil zu formulieren. Zugleich soll die Kinderkonferenz die teilnehmenden Kinder für gesellschaftspolitische Fragestellungen sensibilisieren (Klimaschutz, Krieg und Frieden, Migration). Geplant sind auch Exkursionen zu wichtigen/interessanten Orten in Kassel (Kinderuniversität, Rathaus, Fridays for Future).
www.dw-region-kassel.de/Hafen17.net

VETO – Eine Bühne für die engagierte Zivilgesellschaft

Das Online-Magazin VETO ist das Projekt einer gemeinnützigen Unternehmergesellschaft. Das Magazin richtet sich an ein junges Publikum (14-29 Jahre) und macht zivilgesellschaftliches Engagement und Engagierte sichtbar. Es stellt Menschen vor, die sich überall im Land für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Fragen (Demokratie, Extremismus, Engagement) einsetzen. Anspruch des Magazins ist es, aus komplizierten politischen Themen verständlich-erzählbare Geschichten zu machen.
veto-mag.de

Frankfurter Demokratiekonvent

Der Frankfurter Demokratiekonvent ist ein gelostes Gremium, bei dem 60 Frankfurter/innen drei Tage lang die städtische Politik mitgestalten. Die Auswahl der Teilnehmenden wird zu zwei Drittel per Zufall generiert, ein Drittel wird durch die bewusste Ansprache unterrepräsentierter Gruppen ausgewählt. So wird Dialog zwischen allen Teilen der Gesellschaft und zwischen Bürgerschaft und Politik/Stadtverordnetenversammlung ermöglicht. Nach einem erfolgreichen Testlauf im Jahr 2019 wird der Frankfurter Demokratiekonvent im Jahr 2020 erneut durchgeführt, diesmal zum Thema »Kommunaler Klimaschutz«.
demokratiekonvent.de

QUARARO: Entscheide mit!

QUARARO ist ein von Jugendlichen entwickeltes (Lern-)Spiel zum Thema Demokratie. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das Spiel überregional in ganz Baden-Württemberg als demokratiepädagogisches Lehrmittel in der Jugend- und Erwachsenenbildung etabliert werden.
Mit der Förderung werden Spieletaschen produziert, die u.a. an Stadtbibliotheken in Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Ulm, Ravensburg ausgeliefert werden. Von März bis Mai 2020 werden an den neuen Standorten QUARARO-Trainer/innen von erfahrenen Spielleiter/innen ausgebildet; die Spieleinsätze werden anhand von Erfahrungsberichten, Ausleihstatistiken, Interviews und Umfrageergebnissen ausgewertet.
https://quararo.juma-ev.de/

Votamentum

Das Projekt Votamentum ist eine digitale Abstimmungsplattform für Lokalpolitik. Sie wird zurzeit in der Stadt Emsdetten/Münsterland getestet. Auf Basis der Vorlagen von Stadträten und Bürgerschaft werden im Vorfeld einer Ratssitzung die einzelnen Tagesordnungspunkte kurz und prägnant auf der Plattform als Fragen formuliert und mit einen kurzen Erläuterungstext und der Originalquelle ergänzt. Angemeldete Nutzer/innen können dann über die Vorlagen ebenso abstimmen wie die gewählten Ratsvertreter/innen. Die Abstimmungsergebnisse der Community werden den Politiker/innen zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Lokalpolitik transparenter zu machen und das Votum der Bürger/innen besser in den politischen Prozess einzuspeisen. Die Abstimmungsplattform soll perspektivisch auch anderen interessierten Kommunen zur Verfügung stehen.
votamentum.org

Jung & aktiv - Teterower Jugend

Das Pilotprojekt der Straßensozialarbeit in Teterow will sozialer Segregation und politischem Extremismus in der Kommune durch Demokratiebildung entgegenwirken. Durch u.a. wöchentliche, offene dreistündige Angebote für Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen soll politisches Interesse geweckt, soziale und kommunikative Kompetenzen gefördert und für zivilgesellschaftliches Engagement geworben werden.
www.sozialwerk.net

Gespräche zwischen Jung und Alt über Lebensgeschichten aus Leipzig-Nord

Das Projekt möchte in Leipzig-Nord den Austausch zwischen den Generationen fördern und Lebensgeschichten der Menschen im Quartier sichtbar machen. Es sollen neun Tandems aus Schüler/innen und deren Eltern, Onkeln, Großeltern oder Nachbar/innen gebildet werden. In einem angeleiteten gemeinsamen Workshop tauschen sich die Teilnehmer/innen beispielsweise über die Wendezeit und ihre seitdem gemachten Demokratieerfahrungen aus. Die Treffen werden durch die Schüler/innen vorbereitet, die Gespräche aufgezeichnet (Video, Podcast) und in einer mobilen Ausstellung zusammengeführt, die an wechselnden Orten im Quartier gezeigt wird.
gemeinsinn-stärken.de

Vortragsreihe 'Protest und Widerstand'

Im Juli 2020 findet in München ein zweiwöchiges Bildungsfestival statt, das von einem stadtweiten Netzwerk von Teamer/innen für politische Bildungsarbeit in München veranstaltet wird. Dort soll politische Bildungsarbeit in Kombination mit Kunst, Jugendkultur, Workshops sowie Veranstaltungen für Schulklassen angeboten werden. Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist eine Vortragsreihe zum Zusammenhang von Protest, Widerstand und Demokratie. Die Angebote richten sich an Menschen unterschiedlichen Alters, Bildungsstand, Herkunft, Sprachkenntnissen und Erfahrungshintergründen.
die-pastinaken.de

Bürgerbühne: Think Funk Tank

Das Projekt der Jungen Theaterakademie Offenburg widmet sich im Rahmen einer Bürgerbühne dem Thema »Zukunftsangst«. Wovor haben die Menschen in Offenburg und anderswo Angst und wieso? Wie lässt sich dieser Angst und ihrer (rechtspopulistischen) Instrumentalisierung begegnen? Wie lässt sich Angst in Mut verwandeln? Und was hat das alles mit Demokratie zu tun? Das Theaterstück wird durch die teilnehmenden Laiendarsteller/innen gemeinsam entwickelt und im Mai 2020 uraufgeführt. Die Bürgerbühne versteht sich als stadtweites Dialogangebot.
annettemuellertheater.de

Blockparlament Mueßer Holz

Im Rahmen der Nachbarschaftsarbeit/Gemeinwesenarbeit des gemeinnützigen Trägers wurde bereits ein generationen- und milieuübergreifender Nachbarschaftstreff aufgebaut. Das angedachte »Blockparlament« versteht sich als Empowerment-Methode zur Demokratieförderung. In einem natürlichen Wohnumfeld eines sozialen Brennpunktes (Block, Quartier oder Straßenzug) soll die Verantwortung und lösungsorientierte Auseinandersetzung gefördert werden, indem mit einem kleinen Budget (z.B. von der Wohnungsverwaltung) eine sinnvolle Wohnumfeldverbesserung entwickelt und mehrheitsfähig beschlossen wird. Hierzu bedarf es einer Meinungsbildung und demokratischer Abstimmungsprozesse.
vsp-ggmbh.de/blockparlament

Spielmacher - Offensiv für Fairplay

Das Projekt des Fanprojekt Dresden e.V. sensibilisiert Jugendfußballmannschaften für demokratische Werte wie Respekt, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität und macht auf gesellschaftliche Problemfelder wie Diskriminierung, Rassismus und Gewalt aufmerksam. Im Rahmen des Projekts soll für einen neu gegründeten Dresdner Amateurfußballverein ein demokratisches Vereinsleitbild und eine demokratische Vereinssatzung entwickelt werden, die als Vorbild für andere Verein (in der Region) dienen sollen.
www.fanprojekt-dresden.de/an-der-seitenlinie/spielmacher

Quartiers-Radio »No Country and no land«

Das Freiburger Quartiers-Radio »No County and no land« gibt Minderheiten und Migrantinnen (vor allem Roma und Sinti) eine Stimme und bringt verschiedene Akteure im Stadtteil miteinander ins Gespräch. Die Projektteilnehmerinnen erlernen u.a. die technischen und redaktionellen Anforderungen, die es für eine Radiosendung braucht (z.B. Moderation, Interviewführung, Studiotechnik). Insgesamt werden durch die ehrenamtliche Redaktion des Quartiersradios acht Sendungen für das Jahr 2020 konzipiert. Außerdem ist ein Radio-Fest im Quartier geplant sowie zwei Reportagen, bei denen unterschiedliche Positionen zur Neugestaltung des Quartiers zu Wort kommen.
https://rdl.de/sendung/no-country-and-no-land

Demokratie rockt!

In dem Fotoprojekt des IN VIA Köln machen sich junge Menschen (im Alter von 16-25 Jahren) mit und ohne Fluchthintergrund in Köln auf eine persönliche, individuelle und assoziative Suche nach Orten der Demokratie. Die dabei entstehenden Fotos und Bilder werden in Form einer Collage auf einer »Wand der Demokratie« öffentlich ausgestellt und präsentiert.
https://www.invia-koeln.de/

Mannys Reise – 14 Tage an der Seite eines jungen Zwangsarbeiters

Das Projekt des Förderverein Gedenkstätte Flößberg richtet sich an Schüler/innen und junge Erwachsene (14-20 Jahre). Es erzählt in historischer Perspektive und in vierzehn Etappen den realen Lebensweg des polnischen Juden Manny Drukier nach, der zurzeit des Nationalsozialismus als jugendlicher Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt wurde. Die Teilnehmer/innen bekommen Kurznachrichten (Text- und Sprachnachrichten, Fotos, Videos, Illustrationen) des jugendlichen Manny zugeschickt. Darin beschreibt er seinen Alltag, zunächst im jüdischen Ghetto in Polen, über den Transport nach Deutschland und schließlich die Zwangsarbeit in Flößberg, einem KZ-Außenlager bei Leipzig. Die Nachrichten werden zuvor von einem Team von Autor/innen auf Grundlage der Autobiographie Drukiers sowie weiterer Quellen verfasst und einem Theaterstück ähnlich choreografiert (digital storytelling).
floessberg-gedenkt.de

Offenes Aachen! 3.0

Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen setzt sich mit verschiedenen Formaten und Aktionen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt ein. Im Jahr 2020 werden u.a. zwei Planspiele mit Schüler/innen einer Oberschule durchgeführt, beispielsweise zu demokratischen Entscheidungsprozessen auf lokaler Ebene sowie eine interaktive Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung. Zudem findet am bundesweiten Tag der Offenen Gesellschaft ein Straßendinner statt.
www.buergerstiftung-aachen.de

Wir im Quartier

Das Projekt der Stiftung Ecken Wecken arbeitet an innovativen Demokratieformen, die eine lösungsorientierte Zusammenarbeit von Bürger/innen, Stadtbezirksbeiräten, Quartiersräten und der Verwaltung in Leipzig ermöglichen soll. Wir im Quartier ist Teil einer Projektreihe zur koproduktiven Stadtgestaltung von Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft, in dessen Rahmen bereits Erfahrungen in der Mitgestaltung und Mitverantwortung im Quartier gesammelt werden konnten. In sog. Transformationsteams finden sich alle jene Bürger/innen und Einwohner/innen zusammen, die als Ausführende konkret und zielgerichtet Lösungen für wichtige Themen/Problemstellungen im Quartier erarbeiten, z. B. in den Bereichen Mobilität und Wohnen.
stiftung-ecken-wecken.de/wiq

Auf Augenhöhe im »LeipzigZimmer«

In der Stadtbibliothek Leipzig wird 2020 das LeipzigZimmer entstehen. Der nichtkommerzielle Ort richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, er will bürgerschaftliches Engagement sichtbar machen und stärken. Kostenlos, selbstorganisiert und flexibel nutzbar, dient er als Plattform für verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte der Stadtgesellschaft, für Vernetzung, Kommunikation und Dialog auf Augenhöhe. In einer begleitenden Podcast-Reihe und mit Kurzporträts auf der Projektwebsite werden Akteure vorgestellt, die sich für Demokratie und Toleranz, für Bürgerrechte, Inklusion und Integration, für Klimaschutz, Tierschutz etc. einsetzen.
leipzigzimmer.leipzig.de

Demokratie-Lokal

Das neue »Demokratie-Lokal« im Münchener Stadtteil Perlach ist Teil eines bestehenden Nachbarschaftstreffs. Ziel ist es, das Bewusstsein und Wissen über politische Teilhabemöglichkeiten innerhalb und außerhalb von Wahlen bei Nutzer/innen der Nachbarschaftstreffs und Stadtteil-Bewohner/innen zu stärken sowie Methoden der niedrigschwelligen politischen Bildung für die nachbarschaftliche Ebene zu entwickeln. Das Projekt richtet sich auch an Mitarbeiter/innen und Multiplikator/innen aller Münchner Nachbarschaftstreffs (derzeit 42 Standorte), die im Themenfeld »Demokratieförderung« qualifiziert werden.
https://www.quarter-m.de/demokratie

Die Beteiliger im AVA-Kiez

Im Auguste-Viktoria-Kiez in Berlin-Reinickendorf werden von den Beteiligungsfüchsen »Partizipationslotsen« ausgebildet. Sie klären Einwohner/innen u.a. über Partizipations- und Engagementmöglichkeiten im Stadtteil auf. Dadurch wird die gesellschaftliche Teilhabe im Kiez gestärkt sowie den Bewohner/innen handlungspraktische Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht.
https://befu.berlin/

Gemeinsam Verantwortung tragen im Dresdner Norden

Im Norden von Dresden soll eine Reihe von Beteiligungsformaten zu verschiedenen Themenfeldern (z.B. regionale Verkehrsanbindung, Alt werden im Dresdner Norden, Bildung und Stadtraumentwicklung) durchgeführt werden. Mit Unterstützung geschulter Moderatorinnen und Moderatoren sollen kontroverse Diskussionen ermöglicht und erarbeitete Inhalte nachhaltig gesichert werden.
netzwerkdresdennord.org

Fair Apps Market

Das Projekt von Topio – Public space for privacy bietet unter dem Stichwort »Digitale Selbstverteidigung« mobile Beratungen im öffentlichen Raum zur Nutzung von datenschutzgerechten Open-Source-Alternativen zu (proprietären) Apps und Software an. Ziel des Projektes ist es, Nutzer/innen zu motivieren, den digitalen Wandel durch die Nutzung freier Software mitzugestalten. Das Projekt will Öffentlichkeit für datensparsame Anwendungen schaffen und mit seinem Beratungsangebot (u.a. ein mobiler Marktstand) eine Brücke zwischen Entwickler/innen und Anwender/innen bauen.
https://www.topio.info/fair-apps-market.htm

Kinder- und Jugendrat für Lübz

Das Projekt des Jugendförderverein Parchim/Lübz setzt sich für die Etablierung eines Kinder- und Jugendrates für die Stadt Lübz ein, um Kindern und Jugendlichen eine Plattform zur Partizipation und Beteiligung zu geben. Kinder und Jugendliche sollen ihre Interessen selbst vertreten können, um aktiv an der Gestaltung der Stadt und der Kommune mitzuwirken.
www.jfv-pch.de

Jugendwerkstattparlament - Wissen schafft Teilhabe

In einer Jugendwerkstatt im Kölner Stadtteil Mülheim (Stegerwaldsiedlung) erlernen (bildungsferne und marginalisierte) Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Viertel demokratische Schlüsselkompetenzen. Im Rahmen eines Jugendwerkstattparlaments erleben sie, dass sie ihre eigene Lebenswirklichkeit durch die Teilnahme an Wahlen und durch ein freiwilliges Engagement in Gremien beeinflussen können, dass es Möglichkeiten zur Teilhabe gibt. Die Teilnehmenden werden befähigt, sich eine Meinung zu bilden, für diese einzustehen, zu argumentieren und zu überzeugen; sie lernen aber auch, sich mit anderen Meinungen zu arrangieren, Kompromisse einzugehen und mit anderen zu kooperieren.
www.internationaler-bund.de

#digitaldemocracy: Wie verändern Social Media und digitale Medien das Demokratieverständnis von jungen Menschen?

Wie verändern Social Media und digitale Medien Demokratie, das Demokratieverständnis von jungen Menschen und deren Rezeption von Politik? Wie gelingt gesellschaftlicher Dialog und politische Kommunikation im digitalen Dreieck von Influencern, FakeNews und HateSpeech?
Diesen Fragen gehen Jugendliche in Freiburg im Rahmen eines partizipativen und interaktiven Jugendkonvents nach. Sie sollen aktive Gestalter/innen und Produzent/innen von digital content werden und dabei (lokalpolitische) Zukunftsvisionen jugendkultureller politischer Kommunikation und Beteiligung entwerfen.
https://www.wertedemokratie.eu/

Der wachsenden Stadt zuhören

Das Projekt »Der wachsenden Stadt zuhören« will mit den Mitteln des Broad Based Community Organizing vor allem solche Bevölkerungsgruppen erreichen, die stark von den Problemen einer wachsenden Metropole betroffen sind. Das Projekt unterstützt sie dabei, Teilhabemöglichkeiten innerhalb der gewachsenen Strukturen und Fähigkeiten der Berliner Bürgerplattformen zu entwickeln. Teil des Projekts ist eine Konferenz zum Thema »Wachsende Stadt« im April 2020, an der auch der Regierende Bürgermeister von Berlin sowie weitere Senatsmitglieder teilnehmen werden.
www.dico-berlin.org