Eine Gemeinschaftsinitiative von:
  • Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
  • Bertelsmann Stiftung
  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Gerda Henkel Stiftung
  • Körber Stiftung
  • Robert Bosch Stiftung
  • Schöpflin Stiftung
  • Stiftung Mercator

Geförderte Projekte

Demokratie lebt vom Mitmachen. Die Projekte des Förderfonds Demokratie unterstützen Menschen in ganz Deutschland dabei, demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.

 

Folgende Projekte sind in der ersten Runde gefördert worden. Die Reihenfolge der Darstellung ist zufällig.

Demokratie stark

Der Jugendbeirat Sassnitz e.V. ist ein selbstorganisierter Verein, in dem sich 60 jugendliche Mitglieder (zwischen 12-25 Jahren) für die Interessen junger Menschen in der Region Sassnitz/Rügen ehrenamtlich engagieren, besonders in den Arbeitsbereichen Umwelt und Natur, Gesundheit, Integration.
www.jugendbeirat-sassnitz.de

Zukunftsrat Lüneburg

In der Stadt Lüneburg hat sich aus der Bürgerschaft ein Zukunftsrat gegründet, der mit seiner Arbeit das gewählte Stadtparlament ergänzt und unterstützen will. Der basisdemokratisch organisierte Zukunftsrat will Impulse in verschiedenen lokalen Handlungsfeldern geben (Klima, Umwelt, Ernährung, Bürgerbeteiligung, Mobilität) und die Menschen in Lüneburg in seine Arbeit einbeziehen.
zukunftsrat-lueneburg.de

Schulfilm Woche 2020: Radikalisierung, Extremismus und Rassismus

Im März 2020 findet im Neckar-Odenwald-Kreis eine Schulfilmwoche statt, die sich unter dem Motto »Herz statt Hetze« mit Radikalisierung, Extremismus und Rassismus auseinandersetzt. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen sowie an engagierte Jugendliche aus Vereinen und Jugendhäusern der Region. Es wird der Film Hassjünger gezeigt, der die Lebenswege eines ehemaligen Salafisten und eines ehemaligen Neonazis nachzeichnet. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit Regisseur Max Damm und mit Dominic Schmitz statt, dem im Film porträtierten Ex-Salafisten. Ein Rahmenprogramm mit Workshops zum Thema Alltagsrassismus/Hatespeech in Zusammenarbeit mit der Caritas ergänzt die Schulfilmwoche.
herzstatthetze-nok.de/

Zukunftswerkstatt Schorndorf

Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben? Im Rahmen einer einmonatigen Zukunftswerkstatt werden im Sommer 2020 in Schorndorf Zukunftsfragen in Bezug auf gesellschaftliches Zusammenleben, Demokratie, Integration, Inklusion, Globalisierung und Konsum diskutiert und Handlungsmöglichkeiten (vor Ort) entworfen. Um möglichst viele Zielgruppen anzusprechen werden unterschiedlichste Veranstaltungsformate (z.B. Workshops, Konzerte, Film, Poetry Slam) angeboten. Das Dialog-Format verknüpft generationenübergreifend verschiedene Akteure der Stadtgesellschaft (Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Einwohner/innen). Die Teilnehmer/innen gestalten das Programm und die Formate mit.
jugendarbeit-rm.de/

Meine Meinung! Deine Meinung! Politische Bildung mit Grundschüler/innen

Im Projekt des Schlaglicht e.V. werden u.a. neue Ansätze von Rechtsextremismusprävention mit dem unterrepräsentierten Feld der politischen Bildungsarbeit mit Kindern verknüpft. Wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit ist die Befähigung von Kindern, Handlungsoptionen in schulischen und gesellschaftlichen Kontexten zu entwickeln und zu erweitern. An insgesamt vier Projekttagen tauschen sich Kinder einer Grundschule im Alter von 9-12 Jahren im ländlichen Brandenburger Raum über ihre Perspektiven und Meinungen zu gesellschaftlichen Fragen aus und drehen kurze Filme zu einem selbstgewählten Schwerpunktthema. Die Filme werden anderen Klassen ebenso wie Politiker/innen und lokalen Vereinen präsentiert. Über die filmische Auseinandersetzung soll ein Dialog zwischen den Beteiligten zu den angesprochenen Themen angeregt werden.
schlaglicht-ev.de/

Familie Jesuran - Ein Comic gegen das Vergessen

Jugendliche aus dem Nürnberger Stadtteil Gostenhof haben die Geschichte eines lokalen Wohnhauses und seiner Bewohner/innen recherchiert. Ursprüngliche Eigentümerin des Hauses war eine jüdische Familie, die von den Nationalsozialisten verfolgt und zum Verkauf des Hauses gedrängt wurde. Ein Teil der Familie konnte nach Belgien fliehen und engagierte sich im Widerstand gegen Hitler, ein Sohn wurde in Auschwitz ermordet. Die Geschichte der Familie Jesuran wird von den Jugendlichen in einem »Comic gegen das Vergessen« künstlerisch aufgearbeitet. Ziel ist es, Erinnerungsarbeit durch ein jugendgerechtes Format zu leisten.
nordkurve.info

KINDERSTADT 2020 »Unsere Stadt – Nasze miasto«

Die binational (deutsch-polnisch) ausgerichtete Kinderstadt ist ein pädagogisch betreutes Großspielprojekt zur Partizipation von Kindern. Im Rahmen der Kinderstadt und ihren vielfältigen (Mitmach-)Angeboten und Formaten erleben und gestalten die teilnehmenden Kinder demokratische Prozesse (Gemeinderat, Wahlen, Demokratie) und erhalten Einblick in wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge von Stadt, Land und Kommune.
nmus.de

Flüchtling Magazin für multikultuellen Austausch

Das Projekt wurde im Jahr 2017 durch einen syrischen Journalisten gegründet. Er ist Chefredakteur des Magazins, der durch eine zumeist ehrenamtliche Redaktion, darunter zahlreiche Geflüchtete, unterstützt wird. Das Magazin erscheint überwiegend online, regelmäßige kostenlose Printausgaben ergänzen das Angebot. Das Magazin versteht sich als Brücke zwischen den Kulturen und als (stadtweite) Dialog-Plattform. Zielgruppen sind Geflüchtete und Deutsche, die sich mit den Themen Flucht, Integration, Demokratie und Toleranz in Deutschland auseinandersetzen wollen.
fluechtling-magazin.de/

Kinderkonferenz im 'Hafen 17' in Kassel

Das Projekt der Diakonie möchte in einem Kassel-Unterneustadt, einem Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf, eine durchgängige Kinderkonferenz im Rahmen eines bestehenden Kinder- und Jugendtreffs (Hafen 17) installieren. An der Kinderkonferenz sind die Kinder des Stadtteils bzw. alle Kinder im Grundschulalter (6-11 Jahre) beteiligt. Sie sollen die Kinderkonferenz nutzen, um ihre Themen, Ideen und Wünsche für den Stadtteil zu formulieren. Zugleich soll die Kinderkonferenz die teilnehmenden Kinder für gesellschaftspolitische Fragestellungen sensibilisieren (Klimaschutz, Krieg und Frieden, Migration). Geplant sind auch Exkursionen zu wichtigen/interessanten Orten in Kassel (Kinderuniversität, Rathaus, Fridays for Future).
www.dw-region-kassel.de/Hafen17.net

VETO – Eine Bühne für die engagierte Zivilgesellschaft

Das Online-Magazin VETO ist das Projekt einer gemeinnützigen Unternehmergesellschaft. Das Magazin richtet sich an ein junges Publikum (14-29 Jahre) und macht zivilgesellschaftliches Engagement und Engagierte sichtbar. Es stellt Menschen vor, die sich überall im Land für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Fragen (Demokratie, Extremismus, Engagement) einsetzen. Anspruch des Magazins ist es, aus komplizierten politischen Themen verständlich-erzählbare Geschichten zu machen.
veto-mag.de

Frankfurter Demokratiekonvent

Der Frankfurter Demokratiekonvent ist ein gelostes Gremium, bei dem 60 Frankfurter/innen drei Tage lang die städtische Politik mitgestalten. Die Auswahl der Teilnehmenden wird zu zwei Drittel per Zufall generiert, ein Drittel wird durch die bewusste Ansprache unterrepräsentierter Gruppen ausgewählt. So wird Dialog zwischen allen Teilen der Gesellschaft und zwischen Bürgerschaft und Politik/Stadtverordnetenversammlung ermöglicht. Nach einem erfolgreichen Testlauf im Jahr 2019 wird der Frankfurter Demokratiekonvent im Jahr 2020 erneut durchgeführt, diesmal zum Thema »Kommunaler Klimaschutz«.
demokratiekonvent.de

QUARARO: Entscheide mit!

QUARARO ist ein von Jugendlichen entwickeltes (Lern-)Spiel zum Thema Demokratie. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das Spiel überregional in ganz Baden-Württemberg als demokratiepädagogisches Lehrmittel in der Jugend- und Erwachsenenbildung etabliert werden.
Mit der Förderung werden Spieletaschen produziert, die u.a. an Stadtbibliotheken in Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Ulm, Ravensburg ausgeliefert werden. Von März bis Mai 2020 werden an den neuen Standorten QUARARO-Trainer/innen von erfahrenen Spielleiter/innen ausgebildet; die Spieleinsätze werden anhand von Erfahrungsberichten, Ausleihstatistiken, Interviews und Umfrageergebnissen ausgewertet.
https://quararo.juma-ev.de/

Votamentum

Das Projekt Votamentum ist eine digitale Abstimmungsplattform für Lokalpolitik. Sie wird zurzeit in der Stadt Emsdetten/Münsterland getestet. Auf Basis der Vorlagen von Stadträten und Bürgerschaft werden im Vorfeld einer Ratssitzung die einzelnen Tagesordnungspunkte kurz und prägnant auf der Plattform als Fragen formuliert und mit einen kurzen Erläuterungstext und der Originalquelle ergänzt. Angemeldete Nutzer/innen können dann über die Vorlagen ebenso abstimmen wie die gewählten Ratsvertreter/innen. Die Abstimmungsergebnisse der Community werden den Politiker/innen zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Lokalpolitik transparenter zu machen und das Votum der Bürger/innen besser in den politischen Prozess einzuspeisen. Die Abstimmungsplattform soll perspektivisch auch anderen interessierten Kommunen zur Verfügung stehen.
votamentum.org

Jung & aktiv - Teterower Jugend

Das Pilotprojekt der Straßensozialarbeit in Teterow will sozialer Segregation und politischem Extremismus in der Kommune durch Demokratiebildung entgegenwirken. Durch u.a. wöchentliche, offene dreistündige Angebote für Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen soll politisches Interesse geweckt, soziale und kommunikative Kompetenzen gefördert und für zivilgesellschaftliches Engagement geworben werden.
www.sozialwerk.net

Gespräche zwischen Jung und Alt über Lebensgeschichten aus Leipzig-Nord

Das Projekt möchte in Leipzig-Nord den Austausch zwischen den Generationen fördern und Lebensgeschichten der Menschen im Quartier sichtbar machen. Es sollen neun Tandems aus Schüler/innen und deren Eltern, Onkeln, Großeltern oder Nachbar/innen gebildet werden. In einem angeleiteten gemeinsamen Workshop tauschen sich die Teilnehmer/innen beispielsweise über die Wendezeit und ihre seitdem gemachten Demokratieerfahrungen aus. Die Treffen werden durch die Schüler/innen vorbereitet, die Gespräche aufgezeichnet (Video, Podcast) und in einer mobilen Ausstellung zusammengeführt, die an wechselnden Orten im Quartier gezeigt wird.
gemeinsinn-stärken.de

Vortragsreihe 'Protest und Widerstand'

Im Juli 2020 findet in München ein zweiwöchiges Bildungsfestival statt, das von einem stadtweiten Netzwerk von Teamer/innen für politische Bildungsarbeit in München veranstaltet wird. Dort soll politische Bildungsarbeit in Kombination mit Kunst, Jugendkultur, Workshops sowie Veranstaltungen für Schulklassen angeboten werden. Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist eine Vortragsreihe zum Zusammenhang von Protest, Widerstand und Demokratie. Die Angebote richten sich an Menschen unterschiedlichen Alters, Bildungsstand, Herkunft, Sprachkenntnissen und Erfahrungshintergründen.
die-pastinaken.de

Bürgerbühne: Think Funk Tank

Das Projekt der Jungen Theaterakademie Offenburg widmet sich im Rahmen einer Bürgerbühne dem Thema »Zukunftsangst«. Wovor haben die Menschen in Offenburg und anderswo Angst und wieso? Wie lässt sich dieser Angst und ihrer (rechtspopulistischen) Instrumentalisierung begegnen? Wie lässt sich Angst in Mut verwandeln? Und was hat das alles mit Demokratie zu tun? Das Theaterstück wird durch die teilnehmenden Laiendarsteller/innen gemeinsam entwickelt und im Mai 2020 uraufgeführt. Die Bürgerbühne versteht sich als stadtweites Dialogangebot.
annettemuellertheater.de

Blockparlament Mueßer Holz

Im Rahmen der Nachbarschaftsarbeit/Gemeinwesenarbeit des gemeinnützigen Trägers wurde bereits ein generationen- und milieuübergreifender Nachbarschaftstreff aufgebaut. Das angedachte »Blockparlament« versteht sich als Empowerment-Methode zur Demokratieförderung. In einem natürlichen Wohnumfeld eines sozialen Brennpunktes (Block, Quartier oder Straßenzug) soll die Verantwortung und lösungsorientierte Auseinandersetzung gefördert werden, indem mit einem kleinen Budget (z.B. von der Wohnungsverwaltung) eine sinnvolle Wohnumfeldverbesserung entwickelt und mehrheitsfähig beschlossen wird. Hierzu bedarf es einer Meinungsbildung und demokratischer Abstimmungsprozesse.
vsp-ggmbh.de/blockparlament

Spielmacher - Offensiv für Fairplay

Das Projekt des Fanprojekt Dresden e.V. sensibilisiert Jugendfußballmannschaften für demokratische Werte wie Respekt, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität und macht auf gesellschaftliche Problemfelder wie Diskriminierung, Rassismus und Gewalt aufmerksam. Im Rahmen des Projekts soll für einen neu gegründeten Dresdner Amateurfußballverein ein demokratisches Vereinsleitbild und eine demokratische Vereinssatzung entwickelt werden, die als Vorbild für andere Verein (in der Region) dienen sollen.
www.fanprojekt-dresden.de/an-der-seitenlinie/spielmacher

Quartiers-Radio »No Country and no land«

Das Freiburger Quartiers-Radio »No County and no land« gibt Minderheiten und Migrantinnen (vor allem Roma und Sinti) eine Stimme und bringt verschiedene Akteure im Stadtteil miteinander ins Gespräch. Die Projektteilnehmerinnen erlernen u.a. die technischen und redaktionellen Anforderungen, die es für eine Radiosendung braucht (z.B. Moderation, Interviewführung, Studiotechnik). Insgesamt werden durch die ehrenamtliche Redaktion des Quartiersradios acht Sendungen für das Jahr 2020 konzipiert. Außerdem ist ein Radio-Fest im Quartier geplant sowie zwei Reportagen, bei denen unterschiedliche Positionen zur Neugestaltung des Quartiers zu Wort kommen.
https://rdl.de/sendung/no-country-and-no-land

Demokratie rockt!

In dem Fotoprojekt des IN VIA Köln machen sich junge Menschen (im Alter von 16-25 Jahren) mit und ohne Fluchthintergrund in Köln auf eine persönliche, individuelle und assoziative Suche nach Orten der Demokratie. Die dabei entstehenden Fotos und Bilder werden in Form einer Collage auf einer »Wand der Demokratie« öffentlich ausgestellt und präsentiert.
https://www.invia-koeln.de/

Mannys Reise – 14 Tage an der Seite eines jungen Zwangsarbeiters

Das Projekt des Förderverein Gedenkstätte Flößberg richtet sich an Schüler/innen und junge Erwachsene (14-20 Jahre). Es erzählt in historischer Perspektive und in vierzehn Etappen den realen Lebensweg des polnischen Juden Manny Drukier nach, der zurzeit des Nationalsozialismus als jugendlicher Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt wurde. Die Teilnehmer/innen bekommen Kurznachrichten (Text- und Sprachnachrichten, Fotos, Videos, Illustrationen) des jugendlichen Manny zugeschickt. Darin beschreibt er seinen Alltag, zunächst im jüdischen Ghetto in Polen, über den Transport nach Deutschland und schließlich die Zwangsarbeit in Flößberg, einem KZ-Außenlager bei Leipzig. Die Nachrichten werden zuvor von einem Team von Autor/innen auf Grundlage der Autobiographie Drukiers sowie weiterer Quellen verfasst und einem Theaterstück ähnlich choreografiert (digital storytelling).
floessberg-gedenkt.de

Offenes Aachen! 3.0

Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen setzt sich mit verschiedenen Formaten und Aktionen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt ein. Im Jahr 2020 werden u.a. zwei Planspiele mit Schüler/innen einer Oberschule durchgeführt, beispielsweise zu demokratischen Entscheidungsprozessen auf lokaler Ebene sowie eine interaktive Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung. Zudem findet am bundesweiten Tag der Offenen Gesellschaft ein Straßendinner statt.
www.buergerstiftung-aachen.de

Wir im Quartier

Das Projekt der Stiftung Ecken Wecken arbeitet an innovativen Demokratieformen, die eine lösungsorientierte Zusammenarbeit von Bürger/innen, Stadtbezirksbeiräten, Quartiersräten und der Verwaltung in Leipzig ermöglichen soll. Wir im Quartier ist Teil einer Projektreihe zur koproduktiven Stadtgestaltung von Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft, in dessen Rahmen bereits Erfahrungen in der Mitgestaltung und Mitverantwortung im Quartier gesammelt werden konnten. In sog. Transformationsteams finden sich alle jene Bürger/innen und Einwohner/innen zusammen, die als Ausführende konkret und zielgerichtet Lösungen für wichtige Themen/Problemstellungen im Quartier erarbeiten, z. B. in den Bereichen Mobilität und Wohnen.
stiftung-ecken-wecken.de/wiq

Auf Augenhöhe im »LeipzigZimmer«

In der Stadtbibliothek Leipzig wird 2020 das LeipzigZimmer entstehen. Der nichtkommerzielle Ort richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, er will bürgerschaftliches Engagement sichtbar machen und stärken. Kostenlos, selbstorganisiert und flexibel nutzbar, dient er als Plattform für verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte der Stadtgesellschaft, für Vernetzung, Kommunikation und Dialog auf Augenhöhe. In einer begleitenden Podcast-Reihe und mit Kurzporträts auf der Projektwebsite werden Akteure vorgestellt, die sich für Demokratie und Toleranz, für Bürgerrechte, Inklusion und Integration, für Klimaschutz, Tierschutz etc. einsetzen.
leipzigzimmer.leipzig.de

Demokratie-Lokal

Das neue »Demokratie-Lokal« im Münchener Stadtteil Perlach ist Teil eines bestehenden Nachbarschaftstreffs. Ziel ist es, das Bewusstsein und Wissen über politische Teilhabemöglichkeiten innerhalb und außerhalb von Wahlen bei Nutzer/innen der Nachbarschaftstreffs und Stadtteil-Bewohner/innen zu stärken sowie Methoden der niedrigschwelligen politischen Bildung für die nachbarschaftliche Ebene zu entwickeln. Das Projekt richtet sich auch an Mitarbeiter/innen und Multiplikator/innen aller Münchner Nachbarschaftstreffs (derzeit 42 Standorte), die im Themenfeld »Demokratieförderung« qualifiziert werden.
https://www.quarter-m.de/demokratie

Die Beteiliger im AVA-Kiez

Im Auguste-Viktoria-Kiez in Berlin-Reinickendorf werden von den Beteiligungsfüchsen »Partizipationslotsen« ausgebildet. Sie klären Einwohner/innen u.a. über Partizipations- und Engagementmöglichkeiten im Stadtteil auf. Dadurch wird die gesellschaftliche Teilhabe im Kiez gestärkt sowie den Bewohner/innen handlungspraktische Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht.
https://befu.berlin/

Gemeinsam Verantwortung tragen im Dresdner Norden

Im Norden von Dresden soll eine Reihe von Beteiligungsformaten zu verschiedenen Themenfeldern (z.B. regionale Verkehrsanbindung, Alt werden im Dresdner Norden, Bildung und Stadtraumentwicklung) durchgeführt werden. Mit Unterstützung geschulter Moderatorinnen und Moderatoren sollen kontroverse Diskussionen ermöglicht und erarbeitete Inhalte nachhaltig gesichert werden.
netzwerkdresdennord.org

Fair Apps Market

Das Projekt von Topio – Public space for privacy bietet unter dem Stichwort »Digitale Selbstverteidigung« mobile Beratungen im öffentlichen Raum zur Nutzung von datenschutzgerechten Open-Source-Alternativen zu (proprietären) Apps und Software an. Ziel des Projektes ist es, Nutzer/innen zu motivieren, den digitalen Wandel durch die Nutzung freier Software mitzugestalten. Das Projekt will Öffentlichkeit für datensparsame Anwendungen schaffen und mit seinem Beratungsangebot (u.a. ein mobiler Marktstand) eine Brücke zwischen Entwickler/innen und Anwender/innen bauen.
https://www.topio.info/fair-apps-market.htm

Kinder- und Jugendrat für Lübz

Das Projekt des Jugendförderverein Parchim/Lübz setzt sich für die Etablierung eines Kinder- und Jugendrates für die Stadt Lübz ein, um Kindern und Jugendlichen eine Plattform zur Partizipation und Beteiligung zu geben. Kinder und Jugendliche sollen ihre Interessen selbst vertreten können, um aktiv an der Gestaltung der Stadt und der Kommune mitzuwirken.
www.jfv-pch.de

Jugendwerkstattparlament - Wissen schafft Teilhabe

In einer Jugendwerkstatt im Kölner Stadtteil Mülheim (Stegerwaldsiedlung) erlernen (bildungsferne und marginalisierte) Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Viertel demokratische Schlüsselkompetenzen. Im Rahmen eines Jugendwerkstattparlaments erleben sie, dass sie ihre eigene Lebenswirklichkeit durch die Teilnahme an Wahlen und durch ein freiwilliges Engagement in Gremien beeinflussen können, dass es Möglichkeiten zur Teilhabe gibt. Die Teilnehmenden werden befähigt, sich eine Meinung zu bilden, für diese einzustehen, zu argumentieren und zu überzeugen; sie lernen aber auch, sich mit anderen Meinungen zu arrangieren, Kompromisse einzugehen und mit anderen zu kooperieren.
www.internationaler-bund.de

#digitaldemocracy: Wie verändern Social Media und digitale Medien das Demokratieverständnis von jungen Menschen?

Wie verändern Social Media und digitale Medien Demokratie, das Demokratieverständnis von jungen Menschen und deren Rezeption von Politik? Wie gelingt gesellschaftlicher Dialog und politische Kommunikation im digitalen Dreieck von Influencern, FakeNews und HateSpeech?
Diesen Fragen gehen Jugendliche in Freiburg im Rahmen eines partizipativen und interaktiven Jugendkonvents nach. Sie sollen aktive Gestalter/innen und Produzent/innen von digital content werden und dabei (lokalpolitische) Zukunftsvisionen jugendkultureller politischer Kommunikation und Beteiligung entwerfen.
https://www.wertedemokratie.eu/

Der wachsenden Stadt zuhören

Das Projekt »Der wachsenden Stadt zuhören« will mit den Mitteln des Broad Based Community Organizing vor allem solche Bevölkerungsgruppen erreichen, die stark von den Problemen einer wachsenden Metropole betroffen sind. Das Projekt unterstützt sie dabei, Teilhabemöglichkeiten innerhalb der gewachsenen Strukturen und Fähigkeiten der Berliner Bürgerplattformen zu entwickeln. Teil des Projekts ist eine Konferenz zum Thema »Wachsende Stadt« im April 2020, an der auch der Regierende Bürgermeister von Berlin sowie weitere Senatsmitglieder teilnehmen werden.
www.dico-berlin.org

PhiloWerkStadt - Denkmalmit!

Zum PhiloCafé im Bahnhof Görlitztreffen sich jeden ersten Samstag im Monat 30-45 Menschen zum gemeinsamen Philosophieren und Diskutieren. Moderiert von einem ausgebildeten Philosophen wird über ein Thema gesprochen, welches von den Besucher/innen selbst vorgeschlagen und per demokratischer Abstimmung gewählt wird. Bei den Vorträgen gibt es erst ein Intro von ca. 1 Stunde und dann wird nach einer Cafépause ca. 1,5 h diskutiert.
https://www.ideenfluss.com/

Projekte der Runde 2

Folgende Projekte sind in der zweiten Runde gefördert worden. Die Reihenfolge der Darstellung ist zufällig.

Stadtentwicklung in Bochum – mit den Bürgern, für die Bürger

Ein Netzwerk aus Bürgerinitiativen in Bochum will bürgernahe Beteiligung fördern. Das Netzwerk will zum einen informieren und zum anderen Zusammenarbeit anstoßen.
Ziel ist eine für die Stadt Bochum zugeschnittene Satzung für frühzeitige Bürgerinformation und informelle Bürgerbeteiligung sowie der intensive Austausch mit Kommunen, die schon erweiterte Bürgerbeteiligungen implementiert haben (Karlsruhe, Heidelberg, Freiburg, Bonn, Dortmund, Wuppertal). Dazu soll eine intensive Bürger-Information und -Motivation stattfinden durch Info-Stände im Stadtgebiet, mehrere Diskussions- und Panel-Veranstaltungen, Flyer- und Broschüren-Erstellung und Verteilung sowie eine Internetpräsenz.
https://stadtentwicklung.net/

Bauen mit Lehm für Groß und Klein

Der Verein Bunte Kuh bietet in sozial benachteiligten Hamburger Stadtteilen mehrwöchige Lehm-Baukunst-Aktionen an. Das Angebot ist offen für jeden, ohne Sprachbarrieren und kostenlos und hat zum Ziel Toleranz zu fördern und Ausgrenzung entgegenzuwirken indem gemeinsam an bespielbaren Konstruktionen im öffentlichen Raum gearbeitet wird.
www.buntekuh-hamburg.de

Feminist Summer Connect

Das Bündnis Feminist Resist organisierteine Sommerschule im Wendland für 80-100 Frauen aus sozialen Bewegungen. Neben der bundesweiten Vernetzung dienen die 5 Tage dem Wissensaustausch und Kompetenzaufbau (Workshops), der gemeinsamen Aktionsplanung sowie dem Empowerment der Teilnehmerinnen.

DORFBLATT für Borkow, Hohenfelde, Neu Woserin, Rothen, Schlowe, Woserin

Das DORFBLATT soll die Kommunikation innerhalb der Gemeinde im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern verbessern, Dialog anregen und so den Zusammenhalt stärken. Es wird ehrenamtlich geschrieben und verteilt von z.Zt. sechs Bewohnern aus allen Ortsteilen der Gemeinde. Die DORFBLATT-Redaktion arbeitet eng mit der kommunalen Gemeindevertretung zusammen, ist aber unabhängig und nicht das Organ der Gemeindevertretung. Die Feuerwehr, der Dorfverein und andere Vereine in der Gemeinde berichten im Dorfblatt regelmäßig über ihre Arbeit. Außerdem ist das Dorfblatt für die Bewohner/inner der Region die einzige Qualle kommunaler Nachrichten.
https://borkow.amt-ssl.de/vereine/dorfblatt/index.html

Das Gegenteil von Recht ist nicht Pflicht, sondern Unrecht.

Partizipation ist ein „großer Wirkfaktor“ in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Das Kinderheim Josefshaus aus Essen möchte sein demokratisches Profil und sein internes partizipatives Handlungsrepertoire stärken und vor diesem Hintergrund Mitarbeiter/innen und die Mitglieder des Heimbeirats als Multiplikator/innen in Demokratie, demokratischen Handlungskompetenzen und Kinderrechten qualifizieren. Insgesamt sind jeweils 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Mitarbeiter/innen am Projekt beteiligt.
https://www.jugendhilfe-st-peter.de/

Köln-Kalk 100 %

Das Projekt will mit unterschiedlichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen Menschen in Köln-Kalk motivieren, wählen zu gehen - zur Kommunalwahl oder zur Integrationsratwahl. Ziel ist eine Wahlbeteiligung von 100%.

Gerade die Zusammenlegung der Stadt- und Integrationsratswahlen bietet die Chance, dass bspw. auch in Köln-Kalk fast 100 % Wahlbeteiligung erreicht werden kann. Denn auch wenn viele der Bewohner/innen aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit von der politischen Teilhabe auf der Kommunalebene (noch) ausgeschlossen sind, haben sie die Möglichkeit, ihre politische Meinung in Form der Wahlbeteiligung bei den Integrationsratswahlen einzubringen.
www.ihaus.org

Aufbauend auf den Ergebnissen eines laufenden Projektes soll ein Methodenkoffer zum Thema "Stadt selber machen" mit Materialien und Lehrformaten für unterschiedliche Schuljahrgänge entstehen. Hiermit sollen Grundlagen von Stadtgestaltung und -planung altersgerecht vermittelt werden können. Zielgruppe sind Schüler/innen unterschiedlichen Alters und Lehrkräfte, die sich praktisch und theoretisch mit den Potenzialen einer demokratischen und eigenverantwortlichen Gestaltung von Stadt und Stadtraum befassen sollen. Die Methodenbox wird nach Fertigstellung an Schulen und andere Bildungseinrichtungen verliehen.
https://dieurbanisten.de

Dialog-Forum 1.0

Die Migrantenselbstorganisation möchte in Aachen zwischen September und Dezember 2020 an vier Terminen eine offene Dialog- und Veranstaltungsreihe (Podium, Symposium, Runder Tisch, Workshop) zu vier Themenkomplexen (Zukunft gemeinsam gestalten; Flucht und Migration als Beitrag zum Frieden; Frauen und Demokratie; Kinder- und Jugendbeteiligung) veranstalten. Zielgruppe ist insbesondere die afrikanische Community in der Städteregion Aachen. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt auf Frauen als wichtige demokratische, bildungspolitische, soziale und gesellschaftliche Akteure, das Projekt möchte die politische Stimme der Frauen stärken.
www.adna-assosiation.com

Unlocking Europe - Experiencing Politics. Das politische System der EU erfahren

Das Projekt erarbeitet ein interaktives, erlebnisbasiertes Bildungs"tool" zum politischen System der EU  um die europäische Demokratie auf zielgruppengerechte und partizipative Art und Weise zu vermitteln. Das Konzept beruht auf einer Utopieentwicklung in der die Teilnehmer/innen die Rettung des imaginären Kontinents “Suity Hero” spielen und diesen mit neuem, systemischem Leben füllen, um gesellschaftliche und politische Zukünfte gestalten zu können. So ergibt sich ein immersives Lernumfeld in dem eine organische Verbindung zwischen historischer und aktueller politischer Bildung möglich wird.
www.europahaus-marienberg.eu

Demokratie Jetzt

Der gemeinnützige Träger versteht sich als „Impulsgeber für Innovationen in der beruflichen Bildung“. Er arbeitet am Übergang von Schule und Beruf und der beruflichen Weiterbildung und Qualifizierung von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im ländlichen Raum. Im Rahmen eines Modellprojekts soll ein handlungsorientiertes und praxisnahes Konzept zur Demokratieförderung entstehen, dass sich sowohl an die Jugendlichen, als auch an die Mitarbeiter/innen der verschiedenen Einrichtungen des Trägers richtet. Im Mittelpunkt steht das Erlernen demokratischer Handlungskompetenzen, das Aushalten von Unterschieden und Heterogenität und das Aushandeln von unterschiedlichen Interessen. Die Förderung wird benötigt zur Konzepterarbeitung/-umsetzung sowie Honorare.

Laut und Bunt

Ein ehrenamtlich von Jugendlichen organisiertes Festival im Havelland, dass schon seit einigen Jahren Weltoffenheit, Meinungsfreiheit, Demorkatie und Toleranz in seiner DNA hat: Dieses regionale Musik-Highlight gegen rechtsradikale Gewalt und organisiertem Fremdenhass bietet Künstler/innen der verschiedensten Genres eine Bühne, die sich gemeinsam mit den Besucher/innen für demokratische Werte aussprechen. Auch dabei sind Vereine aus Sport und Kultur sowie Initiativen, die ebenjenen Gedanken unterstützen und den Festivalbesuch zu einem vielfältigen Erlebnis machen. Verbunden wird dieses mit einem in jedem Jahr neu konzipierten Projekt innerhalb des Projektes – beispielsweise eine Ausstellung, das Drehen eines Filmes oder weiteres – welches auf einen gesellschaftlichen Missstand oder ein politisches Problem aufmerksam macht und zu Diskursen anregen soll, auch über den Veranstaltungstag hinaus.
www.laut-und-bunt.de

Pimp your town Krefeld

3 Tage lang nehmen 4 Schulklassen der 7. Klasse in Krefeld an einem Planspiel zur Kommunalpolitik teil. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rollen von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Dabei entwickeln Sie Ideen, besprechen diese und stimmen darüber ab, während eine Klasse die Aufgaben einer Redaktion übernimmt und Bericht erstattet. Durch die Teilnahme der realen Politik bieten die Entscheidungsträger vor Ort einen Raum für Beteiligung und motivieren zum Engagement im eigenen Ort.
https://jugendbeirat.jungeskrefeld.de/

Ein Verein für alle

Das Kooperations- und Workshopformat "Ein Verein für alle" richtet sich an Fußballvereine in und um Leipzig und verfolgt das Ziel, Antidiskriminierungsarbeit mit möglichst vielen Aktiven in diesen Vereinen durchzuführen. Zielgruppen sind sowohl aktive Fußballer/innen als auch andere Aktive im Umfeld (z.B. Mitarbeiter/innen, Trainer/innen, Schiedsrichter/innen). Dazu sollen mit mindestens drei Vereinen eine langfristige Zusammenarbeit etabliert werden und Veranstaltungen zu "Präventionsarbeit im Breitensport" und "Sexismus im Fußball" stattfinden. Die Zielgruppen sollen über Informationsbroschüren, Aktionstage und andere Veranstaltungen erreicht werden.
https://ivf-leipzig.org/ein-verein-fuer-alle

Demokratie und Vielfalt im Kleingarten

Der Kleingartenverein Angersdorfer Teiche e.V. aus Halle will seine 177 Mitglieder miteinander in stärkeren Austausch und Kontakt bringen und sich in Veranstaltungen zu demokratischen Themen auseinander setzen um interkulturelle Zusammenarbeit zu stärken und vorhandene Abwehrhaltungen abzubauen. Inhaltliche Grundlage der geplanten Veranstaltung sind die Vermittlung die demokratischen Grundrechte / eine moderne Interpretation und Diskussion des Bundeskleingartengesetztes, eine im Dialog noch weiter zu ergänzende Kleingarten ABC Fibel und deren Vermittlung im Rahmen eines demokratischen Umsetzungsprozesses sowie die Vorstellung von Studien wie u.a. dem Sachsen-Anhalt Monitor (inklusive Bewertung der dort enthaltenen Items zur Gruppenbezogenen Menschlichkeit in Form einer Selbstreflexion).
https://www.fagvo.de/

Escape Rooms zur Demokratiestärkung

Die Gewerkschaft für Chemie, Bergbau und Energie will Szenarien für mobile Escape-Rooms zu Demokratie-Themen entwickeln und umsetzten um spielerisch Demokratie zu vermitteln, mit FakeNews aufzuräumen und gemeinschaftliches Handeln und gegenseitiges Verständnis der Anlagenfahrer/innen zu fördern. Die Gewerkschaft hat ihren Hauptsitz in Hannover und Niederlassung in Halle (Saale), durch die Mobilität des Escape Rooms kann dieser auf verschiedenen Industriestandorten zum Einsatz kommen.
https://qfc.de/

Fakten statt Fake News

FragDenStaat ist ein Portal für Informationsfreiheit in Deutschland. Das Projekt adressiert Archive als „analoges Gedächtnis der Demokratie“. Es will ein Werkzeug (Tool) entwickeln, das historisch-politisches sowie journalistisches Arbeiten verbindet und historische Dokumente aus Archiven „befreit“. Das Civic-Tech-Tool (OpenSource) ermöglicht, dass „Digitalisate aus Archiven kuratiert, zeit-gemäß aufbereitet und auf Websites direkt eingebettet“ dargestellt werden können. Handschriftliche, schwer lesbare Quellen werden konvertiert und so erstmals für einen breiten Personenkreis lesbar. Durch eine Annotationsfunktion werden Bürger/innen kollaborativ eingebunden.
fragdenstaat.de

Dorfgedanken - Oma Sanne läd ein

In Oma Sannes "Schnackstube" treffen sich Menschen zum Gespräch, die nicht immer einer Meinung sind. "Oma Sanne" ist eine Kunstfigur, die von einem Schauspieler verkörpert wird und welche die Gäste durch eine unterhaltsame Moderation dazu anregt, miteinander ins Gespräch zu einem vorgegebenen Thema zu kommen. Nach vorheriger Anmeldung lädt Oma Sanne die Interessierten zu sich in das Dorftheater ein, das zur "Schnackstube" umgebaut wurde. In der Regel werden die Abende mit einer kleinen Hausaufgabe vorbereitet, die den Gästen mit der Einladung mitgeteilt wird. Die Themenauswahl wird kurzfristig getroffen, um auf aktuelle Aueinandersetzungen iengehen zu können. Geplant sind folgende Themen: Was heißt Solidarität? Geht Demokratie auch digital? Wie lebt man im Ausnahmezustand? Ziel des Projektes ist es, Diskursfähigkeit und Offenheit zu fördern.
www.jahrmarkttheater.de

Mein Stadtviertel – Entdecken – Gestalten – Mitwirken

In einem Ferienprojekt (Sommer oder Herbst 2020) erkunden Bonner Kinder (7-12 Jahren, max. 15 je Stadtteil) aus marginalisierten Familien mit und ohne Flucht-/Migrationshintergrund ihren Stadtteil (Plittersorf, Rüngsdorf, Lannesdorf). Sie sollen im Rahmen von Stadtteilspaziergängen Verbesserungsvorschläge aus Kindersicht erarbeiten und Änderungen anregen. Kinder dokumentieren ihre Erkenntnisse und Wünsche in einer Abschlussausstellung im jeweiligen Stadtteil. Sie tragen ihre Vorstellungen direkt an Politik, Verwaltung, Quartiersmanagement, Jugendvertretung der Stadt oder den Jugendpfleger im Stadtteil heran. Die Kinder lernen, für ihre Interessen einzustehen, wer vor Ort geeignete Ansprechpersonen sind und wie sie Öffentlichkeit für ihre Themen herstellen können.
www.kulturverbindet-bonn.de

Futureproof

Das Projekt eines gemeinnützigen Trägers will Berliner Schülerinnen und Schüler (16-18 Jahre) der Jahrgangsstufen 11/12 für digitale Gerechtigkeit sensibilisieren. Während vier Projekttagen sollen die Jugendlichen mithilfe eines Dokumentarfilms (The Great Hack, 2019) und angeleiteten Workshops reflektieren, wie insbesondere DigitalProfiling, SocialMediaTargeting sowie ihr persönlicher Umgang mit sensiblen privaten Daten mit politischen Entscheidungsprozessen zusammenhängen. Das Projekt möchte gemeinsam mit der „nächsten Generation von Wähler/innen die Herausforderungen und Chancen der Demokratie im Zeitalter der Digitalisierung“ herausarbeiten.
http://docimpact.org

Demokratie-WAGEN

Coach e.V., eine Migrant/innenselbstorganisation aus Köln, hat einen Wohnwagen zum Demokratiewagen umgestaltet.  Sie wollen Jugendliche dabei unterstützen, sich aktiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen, die Wahlbereitschaft zu erhöhen und das Erarbeitete im Peer-to-Peer-Ansatz weiterzugegeben. Viele der aktiven Jugendlichen haben eine Migrationsbiographie in ihrer Familie, sind selbst von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen und haben wenig Partizipationsmöglichkeiten.
Der Wagen kann für Workshops genutzt werden und soll öffentliche Orte, wie z.B. Jugendtreffs, Interkulturelle Zentren, Festivals und Straßenfeste besuchen. Dort soll der Wagen vor allem zur anstehenden Kommunal- und Integrationsratswahl einen Begegnungsraum zum Austausch über politische und gesellschaftliche Themen bieten.
www.coach-koeln.de

Mensch, sei Mensch! Alltagsbezogene Menschenrechtsbildung im Stadtraum

An acht Projekttagen beschäftigen sich Schulklassen und Jugendgruppen (ab 12 Jahren bzw. ab der 7. Klassenstufe) in Hamburg mit dem Thema "Menschenrechte". Die Teilnehmer/innen lernen theoretisch, aber auch spielerisch, Menschenrechte als Teil ihres alltäglichen Lebens wahrzunehmen und deren Relevanz für sich persönlich und für das Zusammenleben mit anderen zu verstehen. Bei Stadtraumerkundungen besuchen sie Orte mit besonderer menschenrechtlicher Bedeutung oder Geschichte. In einem digitalen Stadtplan werden die erarbeiteten Inhalte festgehalten und öffentlich recherchierbar gemacht. Das Projekt wurde bereits erfolgreich in Berlin durchgeführt und soll nun nach Hamburg transferiert werden. Die Zielgruppe wird über bestehende Kontakte zu Schulen in Hamburg und zum Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung erreicht. Der Träger entwickelt seit 2010 Stadtrundgänge und Bildungsprojekte im Zusammenhang des Globalen Lernens.
http://grenzgaenger-berlin.de/hamburg

myDemokratie - Rallye für mehr Jugendbeteiligung

Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und junge Geflüchtete im Alter zwischen 12 und 27 Jahren entwickeln in diesem Projekt gemeinsam eine Demokratie-Rallye. Teilnehmenden werden dabei Quizfragen zu Demokratiethemen gestellt, die unter Zuhilfenahme von QR-Codes und vorbereiteter Medienbeiträge (z.B. Interviews mit Mandatsträger/innen, Schülersprecher/innen oder Erklärvideos) beantwortet werden können. Die Fragen und Medienbeiträge werden von der Kernprojektgruppe vorbereitet und als Beitrag zur Augsburger "Langen Nacht der Demokratie" der Öffentlichkeit präsentiert.
https://www.mydemokratie.de/

Heute ist nicht Weimar

Das Bündnis „Gemeinsam für Vielfalt“ in Löhne n ihrem Projekt Menschen dazu anregen, die Wehrhaftigkeit der Demokratie zu reflektieren und diese aktiv zu stützen und zu verteidigen gegenüber Rechtsextremen. Eine Auftaktveranstaltung bietet den historischen Rahmen zur Weimarer Republik im September 2020. In 3 Workshops sollen Handlungskompetenzen der Löhner/innen geschult werden, anhand von zwei Filmen wird sich mit dem Thema Nationalsozialismus auseinandergesetzt, außerdem ist eine Bildungsreise nach Weimar, Buchenwald und ein Landtagsbesuch in Erfurt im März 2021 geplant.
https://loehnegegenrechts.wordpress.com/

CAST YOUR VOICE - Politische Partizipation von Newcomer/innen

Das Projekt richtet sich explizit an junge Menschen mit Fluchterfahrung mit Interesse an politischer Beteiligung. An einem Seminarwochenende (1. Quartal 2021) werden gemeinsam mit Teilnehmenden mit Fluchterfahrung Methoden und Lösungsansätze entwickelt, um den öffentlichen Diskurs zu Themen wie Integration und Inklusion, Asylpolitik oder Rechtspopulismus um die Stimme der Zugewanderten im Zeitalter der Einwanderungsgesellschaft zu erweitern. Die Teilnehmenden diskutieren eigene Berührungspunkte mit Politik, erhalten einen Einblick in das politische System Deutschlands und lernen anhand zahlreicher Beispiele Möglichkeiten formeller und non-formeller politischer Partizipation in Deutschland kennen, wobei aufgrund der Restriktionen formeller politischer Beteiligung für Zugewanderte der Schwerpunkt auf informelle Beteiligungsmöglichkeiten gelegt wird.
https://cast-your-voice.de/

MUT – Rassismusprävention. Demokratiebildung in Jugendarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern

Das Projekt qualifiziert hauptamtliche und ehrenamtliche Fachkräfte (130-170 TN) der Jugendarbeit und Jugendhilfe sowie angrenzender Arbeitsfelder in Sachsen in Demokratiebildung und Rassismusprävention. Es geht darum, die demokratischen Handlungskompetenzen und das methodische Rüstzeug der Fachkräfte vor Ort zu stärken.
www.agjf-sachsen.de

Mittelmeer-Monologe im Heimathafen Neukölln

Das dokumentarische Theaterprojekt verbindet 4 Menschen und ihre Lebenswege, die sich auf dem Mittelmeer kreuzen (Flüchtlinge, Aktivist/in, Küstenwache). 4 Schauspieler schlüpfen in die Rollen realer Figuren und verknüpfen sie in 4 Monologen zu 4 Perspektiven auf das Leben und Sterben im Mittelmeer im Kontext von Flucht, Migration und Globalisierung. Neben der Theateraufführung findet jeweils ein Publikumsgespräch statt.
http://www.wort-und-herzschlag.de/#mittelmeer-monologe

Wochen zur Demokratie 2020

Die ehrenamtlich getragene Initiative hat 2019 in Passau erstmals die „Wochen zur Demokratie“ ins Leben gerufen. Mehr als 3.000 Bürger/innen, 50 Organisationen und 15 Schulen haben sich stadtweit an über 40 kostenlosen Veranstaltungen (Diskussionen, Lesungen, Workshops, Ausstellungen, Filmvorführungen) beteiligt. Politik und Wirtschaft unterstützen das Format. In diesem Jahr sollen die Wochen vom 16.-31. Oktober 2020 stattfinden.
www.wochen-zur-demokratie.de

 

Wahlen verstehen – Der kleine U18-Methodenkoffer

U18 ist ein schon etabliertest Projekt im Bereich der politischen Bildung für Kinder und Jugendliche, in dem ab 14 Jahre im Vorfeld einer Wahl auch die unter 18-jährigen (ab 14 Jahre) symbolisch ihre Stimme abgeben und sich dadurch mit dem Wahlprozess, dem politischen System und den politischen Parteien auseinander setzten.  Das Konzept soll jetzt erweitert werden um zwei Ebenen: zum Einen sollen Materialien für eine jüngere Altergruppe (9-14) erstellt und getestet werden, zum Anderen sollen Materialien in einfacher Sprache für bildungsfernere Kinder und Jugendliche erstellt werden um das Projekt niedrigschwelliger zu machen. Die Materialien werden als Print- und Onlineversion zur Verfügung gestellt.
https://www.u18.org/willkommen

'Aber sag doch mal wofür Du bist!?' ein Argumentationstraining für demokratische Positionen

Ein Argumentationstraining für Jugendliche im ländlichen Raum in Ostdeutschland, die zwar gut darin seien, sich gegen Rechts etc. zu positionieren, aber besonders geschult werden sollen auch klar zu machen, wofür sie denn sind. Dabei soll es nicht um Rhetorik gehen, sondern der eigenen Meinung eine starke Stimme zu geben. Die Teilnehmenden sollen ermutigt und qualifiziert werden ihre eigenen politischen Positionen selbstbewusst zu vertreten.
Entstanden ist die Idee aus den bisherigen Erfahrungen mit Argumentationstrainings, die auf den Umgang mit demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Positionen vorbereiten. Die Initiative stuhlkreis_revolte will diese um eine Perspektive ergänzen, wofür junge Menschen einstehen wollen und wie sie diese Positionen wirkungsvoll darstellen und vertreten können.
www.stuhlkreisrevolte.de

ANALYSE_PARALYSE

Im Rahmen eines dreitätigen Festivals soll ein kritischer Austausch zwischen Jugendlichen und politisch-künstlerisch Tätigen Personen aus Leipzig zu Mediennutzung und Aufmerksamkeitsökonomie stattfinden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie kann der alltägliche Gebrauch von digitalen Medien künstlerisch und spielerisch hinterfragt werden, um eine differenzierte Meinungsbildung zu ermöglichen und den eigenen politischen Handlungsspielraum zu erweitern? Die Jugendlichen werden zuvor in Workshops in der kritischen Mediennutzung und in ihrer Medienkompetenz geschult. Die Workshops sind auf zwei Wochen angelegt und münden in mehreren kleinen öffentlichen Präsentationen der Arbeitsergebnisse mit den Schüler/innen während der drei Festivaltage. Im direkten Anschluss sollen etablierte Künstler/innen mit Performances, Vorträgen und in Podiumsdiskussionen auftreten. So soll zum einen Schüler/innen der Zugang zu politischer Kunst erleichtern werden und gleichzeitig ein breites, interessiertes Publikum angezogen werden.

Erzähl mir nichts – Ich kenne meine Rechte

Im 4-teiligen Workshop sollen migrantische gelesene Kinder und Kinder von Geflüchteten im Alter von 9 - bis 14 Kinderrechte (UN-Kinderrechtskonventionen) und Grundrechte (z.B. Menschenwürde, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit) kennenlernen. Insgesamt werden die Themen "Kinderrechte sind Grundrechte" "Gefahr von Rechts" "Ist Hatespeech (k)eine Meinung?" behandelt (15 h Unterrichtseinheiten) und eine Exkursion zum alten Bundesrat in Bonn (inkl. Besuch der Ausstellung Grundgesetz) unternommen. In einem 5ten Treffen findet eine Abschlussfeier statt, auf der die Ergebnisse den Familien präsentiert werden.
www.muslimische-frauen.de

PluraPolit Schulangebot

Ein als Pilotprojekt entstandenes digitales politisches Bildungsangebot zum Thema Meinungsbildung und Diskussionskultur soll für die flächendeckende Verwendung in Schulen weiterentwickelt werden. PluraPolit ist eine Plattform zur politischen Meinungsbildung und Diskussion. Auf der Webseite beantworten Politiker/innen und Expert/innen in kurzen Audio-Statements Diskussionsfragen. Dabei wird jede dieser Fragen von eine/r Vertreter/in möglichst aller Parteien im Bundestag, sowie drei weiteren Expert/innen aus der Zivilgesellschaft (Aktivist/innen, Professor/innen etc.) per Sprachnotiz beantwortet. Bürger/innen können durch eigene Beiträge mitdiskutieren. Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen zwischen 16 und 28 Jahren. Die Plattform soll einen vergleichbaren Überblick zu verschiedenen politischen Meinungen erleichtern.
https://plurapolit.de/

Demokratiekino

Mit gesellschaftspolitischen Filmen (z.B. Kino-Doku 'ASYLAND' oder Reportagen des 'Y-Kollektivs' / funk bzw. ARD/ZDF) ist der Verein Teller ohne Rand ehrenamtlich an Schulen unterwegs. Im Verein engagieren sich seit 5 Jahren junge Filmschaffende ehrenamtlich und nutzen die gesellschaftspolitischen Filme als Türöffner.  Zum Start des kommenden Schuljahres 2020/2021 sollen zum ersten Mal mehrere Filme & Workshops parallel in das Repertoire aufgenommen werden. Schulen sollen zwischen Workshops aus den Bereichen Demokratieförderung, Extremismus und Nachhaltigkeit wählen können

Akademie der Dorfhelden 2.0 – Zentrum für politische Bildung und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum

Ziel der Akademie der Dorfhelden ist es, demokratische Handlungskompetenzen und zivilgesellschaftliches Engagement von Menschen und Akteuren im Ländlichen Raum in Brandenburg zu fördern. Dazu bietet die Akademie ein eigenes Veranstaltungsprogramm zu verschiedenen Themen an (z.B. Netzwerkarbeit, Zukunft Ländlicher Raum, Engagement und Bürgerbeteiligung, Methodenschulungen), das in Absprache mit den Zielgruppen auf deren Bedarfe zugeschnitten werden kann.
https://www.schloss-trebnitz.de/akademie-der-dorfhelden/

HEROES Leipzig – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung

Das Projekt HEROES Leipzig – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung (in Trägerschaft der RAA Leipzig e.V.) arbeitet mit migrantischen Jungen* und jungen Männern* zum Thema Geschlechtergerechtigkeit. Die primäre Zielgruppe von HEROES sind junge, männliche Migranten, die in ehrkulturellen Milieus sozialisiert wurden und im Rahmen des HEROES Trainings zu Multiplikatoren ausgebildet werden, die dann rollenspielbasierte Peer-to-Peer-Workshops in Schulklassen oder mit anderen Jugendgruppen durchführen.   Ziel ist es, in der gemeinsamen Diskussion Missstände in der Gesellschaft zu hinterfragen und alternative Sicht- und Verhaltensweisen zu erarbeiten. Zusätzlich bietet HEROES Leipzig Schulungen für Fachkräfte zu den Themen Ehre, Identität, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung und Menschenrechte an.
http://heroes.raa-leipzig.de

GÖNN' DIR DEMOKRATIE

Dieses Projekt soll einen Beitrag gegen eine unverhältnismäßig starke Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in einer Demokratie setzen. Schüler/innen aus drei Kölner Schulen werden daher dazu eingeladen, bei einem öffentlichen Diskussionsformat unter einer mobilen Holzkuppel mit Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Lehrkräften eigene Ideen zur Gestaltung des kommunalen Lebens zu entwickeln und demokratische Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken. Die Diskussionen finden unter einer geometrischen, kuppelförmigen Holzkonstruktion im Umfeld der jeweiligen Schule statt. Die Beobachtungen, Ideen und Inputs der Schüler/innen werden von der Projektleitung thematisch geclustert und dokumentiert. Bei einer Abschlussveranstaltung stellen sich die Schüler/innen der drei Schulen gegenseitig ihre Ideen und Impulse vor und können anschließend thematisch orientiert neue Kooperationen untereinander bilden.
https://www.democracy-international.org

Hackathon: Partizipation junger Deutsch-Türk*innen 2020+

Die gemeinnützige Initiative veranstaltet vom 8.-9. Oktober 2020 in Berlin (15-20 TN) einen kostenlosen „Hackathon“, der im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 Ideen entwickeln soll, wie insbesondere die „Partizipation von jungen Deutsch-Türk/innen am politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess“ in Deutschland gestärkt werden kann. Grundsätzlich geht es der Initiative um die stärkere politische und gesellschaftliche Partizipation unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen. Sie wird getragen von ehemaligen Stipendiat/innen politischer Stiftungen sowie von Alumni-Netzwerken verschiedener Universitäten.
www.dt-jungdiplomaten.org

MITmacher

Das Projekt eines gemeinnützigen Sozialunternehmens vermittelt seit 2016 im Hamburger Stadtteil Harburg Geflüchtete in ein ehrenamtliches Engagement. Um die Vermittlung zu gewährleisten, bestehen Kooperationen zu örtlichen Freiwilligennetzwerken, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Wohlfahrtsverbänden. Nun soll das Projekt auf den Stadtteil Altona ausgeweitet werden.
www.mitmacher.org

Haters gonna hate? Ein Toolkit für die offene Jugendarbeit

Haters gonna hate? entwickelt ein Toolkit für medienpädagogische Vermittlungsmodelle zum Thema gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Sozialen Netzwerken. Die Workshops sind als offenes Angebot konzipiert, bei dem sich die Teilnehmer/innen mittels verschiedener digitaler Angebote, wie App-Games, Memes oder Virtual-Reality-Simulationen auf spielerische Weise selbstständig mit Narrativen, Erscheinungsformen und Strategien von Hassrede im Netz auseinandersetzen und geeignete Formen der Gegenrede trainieren können. Das Toolkit soll kostenlos digital abrufbar sein und neben Lernzielen, Methoden und Hintergrundinformationen auch nützliche Kontakte sowie praktische Hinweise zur konkreten Durchführung enthalten.
www.steb-ev.org

Gemeinschaftsgarten Grünes Eck

Das Projekt möchte in Halle/Saale eine Brachfläche in einen inklusiven Gemeinschaftsgarten und „Ort der Begegnung“ verwandeln. Neben dem Gemeinschaftsgarten soll eine selbstorganisierte „Garten-Akademie“ entstehen, in der in verschiedenen Workshops nicht nur Tipps für das gemeinsame Gärtnern gegeben werden, sondern auch Informationen über Permakultur, Upcycling und andere nachhaltige Ideen des Urban Gardening.
https://www.crummeseck.de/gr%C3%BCnes-eck.html

Jugendparlament für Hamm

In Zeiten des polarisierten Diskurses kommen in der Initiative Jugendparlamente e.V. politisch Engagierte aus unterschiedlichen Parteien zusammen, überwinden ihre politischen Differenzen, um gemeinsam an der Realisierung eines Projektes zu arbeiten: Die Errichtung von Jugendparlamenten zur Förderung der demokratischen Partizipation junger Menschen soll deutschlandweit unterstützt werden. Der Verein hat sich 2019 aus eine Facebook-Gruppe von Interessierten heraus gegründet.
In Hamm soll das Jugendparlament in erster Linie durch die Verwaltung betreut und von den Schulen unterstützt werden.
https://www.initiative-jugendparlament.org

Mitstreiter - lesen und reden

Die gemeinnützige Initiative möchte im Landkreis Günzburg/BY ein lokales Politikmagazin gründen. Jedes Heft soll politische Themen aus lokaler Perspektive „für die Menschen in der Region greifbar“ machen. Das Projekt versteht sich als Alternative zur bestehenden Lokalpresse und möchte „alternative Sichtweisen“ anbieten. Jedes Heft wird durch eine Podiumsdiskussion zum jeweiligen Schwerpunktthema ergänzt, mit der die „lokale Debattenkultur“ gefördert wird.
www.lokal-forum.net

Künstlerstadt Kalbe - Internationaler Sommercampus 2020

Die Künstlerstadt Kalbe versteht sich als soziale Skulptur im ländlichen Raum der Altmark, im Norden von Sachsen-Anhalt, einem Ort, der unter dem demografischen Wandel leidet, jedes Jahr 50 Einwohner/innen verliert und einen AfD-Anteil von 25% hat. Folgende Ziele werden verfolgt: Partizipation; Austausch über die Kunst, zum Verständnis anderer Kulturen und Nationen; Horizonterweiterung; kulturelle Vielfalt; Zuzug ermöglichen; Lebensqualität der hier Lebenden erhöhen; Möglichkeiten des Austauschs und der Begegnung schaffen.
Während eines Sommercampus gibt es neben wöchentlichen Präsentationen der Arbeit der jeweiligen Stipendiaten auch weitere Veranstaltungen: über die 50 Tage Sommercampus findet jede Woche eine Ideenwerkstatt im öffentlichen Raum statt. Hierzu nehmen die internationalen Stipendiaten teil und interessierte Bürger, die Ideen für Kalbe, die Altmark und die Welt ausbrüten.
www.kuenstlerstadt-kalbe.de

Komitee von Migrantenselbstorganisationen im Landkreis Bautzen (KOMMIT)

Das Komitee von Migrantenselbstorganisationen im Landkreis Bautzen (KOMMIT) soll als Anlaufstelle für Beratung von MSOs und Möglichkeit zum gezielten Austausch über Probleme, Bedürfnisse, Ressourcen dienen sowie als Bindeglied zu lokalen/ regionalen, also landkreisweit tätigen Akteur/innen zur aktiven Mitgestaltung der Kommunalgesellschaft.

Konkret geplant ist u.a. die Mitwirkung im landkreisweit tätigen Träger BUNT zu aktuellen Diskursen wie z.B. zum Thema "Schule und Demokratie - Diskriminierung an Schulen". Zu den Themen Islam- und Muslimfeindlichkeit soll gemeinsam mit der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention Workshops stattfinden. Um für die Besonderheiten im Umgang mit geflüchteten/ migrierten Jugendlichen zu sensibilisieren und eine integrative Öffnung von Schulen zu befördern, wird zusammen mit dem AGJF ein Fachkräfteaustausch für Pädagog/innen zu diesem Themenbereich vorbereitet. Außerdem sind Formate wie ein mehrtägiges Jugendcamp, Interkulturelle Wochen usw. geplant.
https://pokubi-sachsen.de/workshop/regionaler-schwerpunkt-landkreis-bautzen-2/

Jetzt reden wir! – Teilhabe von Jugendlichen in der Kommune

Aufbauend auf einem Vorläuferprojekt zum Thema Jugendbeteiligung in der Gemeinde Böhlen sollen nun dort und in einer weiteren Kommune des Landkreises jeweils ein Jugendparlament bzw. Jugendforum etabliert werden. Die erfolgreichen Anfänge in Böhlen aus dem Vorgängerprojekt sollen dabei ausgebaut und verstetigt werden, eine weitere Kommune aus dem Landkreis Leipzig soll neu dazu kommen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche (12-21 Jahre) und Vertreter/innen aus der Kommunalpolitik sowie der Verwaltung.
https://www.kjr-ll.de/index.php/projekte/jetzt-reden-wir-jugendbeteiligung-im-landkreis